2013-Mar-21 User Group Treffen in München
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2013-Mar-21 Vivit TQA User Group Treffen in München: "Testen und Testmanagement mit HP QC/ALM"

Zum ersten Mal veranstaltete die Special Interest Group Vivit TQA ein Treffen in der Region München. Gastgeber der Nachmittagsveranstaltung war Bernhard Doleschel von der Lantiq Beteiligungs-GmbH in Neubiberg.

Die Organisatoren Markus Matauschek und Michael Oestereich begrüßten 16 Teilnehmer aus zehn Unternehmen. Nach der Begrüßung stellte Dr. Andreas Birk, einer der Initiatoren und Leiter von Vivit TQA, die Anwendervereinigung vor. Vivit vertritt als unabhängige User Group die Belange der Anwender gegenüber HP und fördert Weiterbildung und Erfahrungsaustausch.

Bernhard Doleschel (Lantiq) zeigte im ersten Erfahrungsbericht des Treffens, wie Lantiq die Testumgebung iTest, die zum Hardware- und Chip-Testing dient, an HP QC angebunden hat. Das Verfahren ist ein Beispiel für die generelle Aufgabe, Testergebnisse aus externen Tools in HP QC/ALM zu übernehmen. HP QC/ALM dient dann als Hub für alle Testinformationen, von der Testplanung über Fortschrittsmonitoring bis zum Reporting.

Das vorgestellte Verfahren erfordert es auch, anwenderspezifische Testtypen in HP QC zu definieren, damit die Synchronisation der zugelieferten Tests mit HP QC reibungslos funktioniert. Das Vorgehen zur Einbindung solcher Custom-Test-Types in HP QC 11 stellte Herr Doleschel in einem separaten Erfahrungsbericht vor.

Die Vortragsfolien der beiden Erfahrungsberichte stehen unter den folgenden Links zum Download von dieser Website bereit:

Anbindung einer bestehenden Testumgebung (iTest) an HP QC
Bernhard Doleschel (Lantiq)
http://www.vivit-worldwide.org/resource/group/bf8e9701-2a58-4977-a693-f52232a756e5/20130321_Muenchen/130321_Doleschel_iTest.pdf

Einbindung eines Custom Test-Type in HP QC 11

Bernhard Doleschel (Lantiq)
http://www.vivit-worldwide.org/resource/group/bf8e9701-2a58-4977-a693-f52232a756e5/20130321_Muenchen/130321_Doleschel_CustomTestT.pdf

Agenda des Treffens
Bernhard Doleschel (Lantiq), Markus Matauschek, Michael Oestereich, Andreas Birk (Vivit TQA)
http://www.vivit-worldwide.org/resource/group/bf8e9701-2a58-4977-a693-f52232a756e5/20130321_Muenchen/130321_Doleschel_Agenda.pdf

In einem weiteren Beitrag erläuterte Markus Matauschek Möglichkeiten zur Performance-Optimierung von HP QC/ALM. Michael Oestereich ergänzte während der Diskussion weitere Erfahrungen und Tipps. Performance-Optimierung ist ein besonders relevantes Thema, seit es beim Wechsel von HP QC 9.2 nach Version 10 oder 11 zu stärkeren Performance-Einbußen kommen kann. Dies geht in der Regel auf die HP QC-interne Datenbanknutzung zurück.

Für die Performance-Optimierung gibt es leider keine allgemeingültigen Regeln, da es ja nach dem spezifischem Einsatz von HP QC unterschiedliche Engpässe gibt. Folglich sollte man die Datenbanknutzung analysieren und aus dem beobachteten Verhalten Verbesserungsmaßnahmen ableiten. Beispiele für solche Maßnahmen sind: Bei der Tabelle, die Requirements-Traces auf Tests speichert, hilft häufig die Einrichtung eines Index, der für jedes Projekt separat erzeugt werden muss. Bei API-Nutzung kann es helfen, Lesende Zugriffe vom API auf direkt auf die Datenbank zu verlagern. Schreibende Zugriffe sollten wegen den sehr komplexen Schreiboperationen in der DB (Sicherung der Datenkonsistenz!) unbedingt immer nur über das API erfolgen. Bei den API-Varianten ist das REST-API schneller als das OTA-API. Aber REST bietet zurzeit noch einen eingeschränkten Funktionsumfang, der nicht für alle Anwendungsfälle ausreicht. Eine ebenfalls schelle Alternative ist die Nutzung von VB.net über OTA.

In einer offenen Diskussion besprachen die Teilnehmer des Treffens kurz Aspekte aus einigen der folgenden Themenbereiche. Sie sollen in künftigen Treffen vertieft werden. Auch in der Kaffeepause und beim weiteren Beisammensein im Anschluss an das Treffen wurden intensiv diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.

Diskussionsthemen:
- Keyword-Testing Standards mit HP
- Migration QC/ALM nach 11.0/11.5
- Multi-Project Handling/Varianten-Management
- Migration existierender Projekte in Libraries und Template-Einsatz
- Einsatz von HP Sprinter
- Abgrenzung Sprinter zu Unified Functional Testing (UTF) u.ä.
- Reporting-Verfahren
- Einsatz  von Requirements Management Tools: HP QC/ALM o.a.
- Zusammenspiel mit anderen Tools: JIRA etc.
- HP QuickTest Professional, Testautomatisierung

In der abschließenden Feedbackrunde äußerten sich alle Teilnehmer sehr zufrieden mit dem Treffen. Sie plädierten unbedingt für die Weiterführung dieser Art von Nachmittagsveranstaltung. Anregungen für Verbesserungen waren, dass Fragestellungen im Vorfeld noch aktiver eingesammelt und vorbereitet werden sollten und möglicherweise auch vorab Klärungen und Informationen von HP eingeholt werden sollten. Pro Treffen sollte es bis zu zwei Themenbereiche geben, die bei hoher Teilnehmerzahl auch in parallel stattfindenden Runden bearbeitet werden können.

Das nächste Treffen soll im Sommer stattfinden. Die Organisatoren Markus Matauschek und Michael Oestereich werden im Vorfeld eine Terminumfrage durchführen. Unternehmen, die die Gastgeberrolle übernehmen möchten, können sich auch per E-Mail an info@vivit-tqa.org melden.

(Andreas Birk)

 

Begrüßung

Teilnehmer 

Performance-Optimierung 

 Themenliste

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